Archiv für 11. Februar 2009

AG , Urt. vom 02.04.2008, Az. 262 C 34119/07. Eine Münchnerin kaufte über ein gebrauchtes . Preis immerhin noch 1214,- EUR. Als sie das dann aber per Nachnahme zugestellt bekam und auspackte, stellte erhebliche Mängel fest: Das hatte neben Kratzer einen Riss. Die Käuferin widerrief den Kaufvertrag, verlangte ihr Geld zurück und schickte das an den Verkäufer zurück. Zudem gab sie bei eine negative Bewertung über den Verkäufer ab.
Dieser weigerte sich, das Geld zurückzuzahlen, bis die Bewertung zurückgenommen sei. Durch die angeblich unzutreffende habe er erhebliche Gewinneinbußen erlitten.

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In einem Zivilverfahren hat das LG Nürnberg-Fürth (Beschl. v. 06.02.2009,11 O 762/09 n. rkr.) eine auf Sperrung eines Online-Videos abgelehnt. In dem Video – veröffentlicht auf einer schwedischen Seite und Content- Provider der Sender stv.se – hat Bischof Richard Williamson im Wesentlichen ausgeführt, dass er nicht glaube, dass im Holocaust 6 Mio. Juden in Gaskammern vernichtet worden seien. Im Jahr 2000 hat der dagegen in einem Strafverfahren die so genannte im für strafbar erklärt (§ 130 StGB ). Dies gelte auch, wenn die Behauptungen auf einem australischen Server in das gestellt würden.
Wie es zu dieser Abweichung zwischen Zivil- und Strafrecht kommt, werden Juristen auf lange Sicht aufarbeiten müssen. Es ist im Sinne der Einheitlichkeit der Rechtsordnung aber auf eine einheitliche Entscheidung zu drängen. Dies hatte auch der Gesetzgeber im Sinn, als er für Provider z. B. §§ 8 ff TMG schuf.

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Brandenburgisches OLG, Verg W 2/09 – Bei einem Auftrag um die einer Rahmenvereinbarung von Straßenbahnen (einschließlich eines elektrischen Teils) für Potsdam hat Siemens nach dem Verhandlungsverfahren das verspätet eingereicht. Zudem waren Verfahrensfehler, die nun mit dem Nachprüfungsverfahren und dann weiter mit der sofortigen angegriffen worden sind, nicht rechtzeitig gerügt worden.

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