Archiv für 15. Februar 2009
Viereinhalb Jahre hat das Verfahren gegen die Moorhuhn-Erfinder gedauert. Nachdem das Spiel zum Kult geworden war, hatten die Entwickler zur Vermarktung die Firma Phenomedia gegründet und konnten mit dem nachgeworfene Geld kein tragfähiges Geschäft aufbauen. Ver Gericht ahben Sie gestanden, Bilanzen des Unternehmens mit Scheinumsätzen über Jahre hinweg aufgebläht zu haben. Wegen Untreue, Betrug und Bilanzfälschung wurde daher der ehemalige Firmenchef zu drei Jahren und zehn Monaten verurteilt, der Ex-Finanzvorstand zu drei Jahren. Wie auf golem.de gemedet wurde, soll die Haftsrafe aber im offenen Vollzug abgebüßt werden:
Nach einer Mitteilung der Verbraucherzentrale NRW sind die Preissuchmaschinen kein Wundermittel für Markttransparenz. In einer Pressemitteilung der VZ NRRW vom 12.02.2009 heißt es, “Jeder dritte der angezeigten Bestpreise war bei einer Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW unpräzise oder falsch. Vor allem bei den Versandkosten patzten die sechs begutachteten Preisbrecher.” Dabei waren jedoch die Preise des Einzelhandels regelmäßig unterboten worden. Die Ersparnisse betrugen trotz anderer Widrigkeiten 15% und mehr. Bei den Ergebnissen waren jedoch Versandkosten für den Kaufpreis oft nicht angegeben, was auch juristisch nicht mehr zulässig ist. Die Verbraucherzentrale hielt daher eine Warnung für den Verbraucherschutz für erforderlich.
Praxis-Tipp: Bei größeren Anschaffungen und schwer versendbaren Gütern lohnt sich der Blick in mehrere Preisssuchmaschinen. Auf die Versandkosten sollte zusätzlich immer geachtet werden.
Auf einen weiteren Punkt sollte man – auch beinoch so günstigem Kaufpreis- achten, nämlich die angegebenen Lieferzeiten. Dies hatte insb. DerWesten in einem Artikel vom 14.02.2009 (Verbraucherschützer raten bei Preissuchmaschinen zur Vorsicht
Technik, 14.02.2009, DerWesten) zu der Untersuchung zum Verbraucherschutz hervorgehoben.
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