In einem Bericht der Comupterwoche online vom 24.10.2008 wird auf die neuen Abrechnungsregelungen der Bundesnetzagentur zum Einzelverbindungsnachweis (EVN) hingewiesen. Diese soll die Abrechnung von Datendiensten wie -Verbindungen und transparenter machen. In der Vergangenheit war es vielfach zu Doppelberechungen oder Abrechnung nicht in Anspruch genommener Dienstleistung gekommen.

Seit dem 23.10.2008 gilt, dass Kunden von TK-Anbietern das Recht auf einen Einzelverbindungsnachweis (EVN) verlangen können, der auch die Nutzung von Internet-Verbindungen oder SMS aufschlüsselt. Die Verbindungen über die mittlerweile weit verbreiteten Flatrates müssen jedoch nicht nachgewiesen werden. Zwingende Angaben sind nach der Neuregelung

  • die Rufnummer des Anschlusses,
  • die Zielrufnummer, entweder vollständig oder um die letzten drei Ziffern verkürzt,
  • Datum und Dauer der Verbindung.

Bei Call-by-Call-Anrufen zusätzlich

  • die Kennzahl des Anbieters hinzu.

Die Unternehmen haben eine Umsetzungsfrist on sechs Monaten, zu einzelnen Punkten darf die Umsetzng sogar zwölf Monate dauern. Mit der vollständigen Umsetzung der Regelung ist also nicht vor Oktober 2009 zu rechnen. Da die Bundesnetzagentur die Standards für die Verbindungsnachweise bereits im April 2008 estgelegt hatte, werden viele kleine und mittelständische Unternehmer über dieses Sonderrecht den Kopf schüttlen: Sie müssen ihre Leistungen auch ordnungsgemäß ausweisen, bevor sie wirksam eine Rechnung stellen dürfen.

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