Der strebt eine Beteiligung an den Einnahmen der Berliner AG durch den -Medienstar an. Lediglich 10% dieser Einnahmen will der in gemeinnütziger Trägerschaft befindliche Tierpark in einer Mediation erhalten. Dabei dürfte es sich kaum um die Verteilung des „Fells eines noch nicht erlegten Bären“ handeln.


Insgesamt soll der knuddelige Eisbär Knut ca. 5 Mio Euro der Berliner Zoo AG eingebracht haben. Die Einnahmen stammen aus

  • Eintrittsgeldern
  • Gelder für einen Film (ca. 100.000 Euro) und
  • sonstigen Lizenzeinnahmen.

Anders als bei zahlreichen Casting -Shows und Modelverträgen, ist die derzeitige aussergerichtliche Auseinandersetzungwohl nicht der Eitelkeit des kleinen Stars zu verdanken. Es geht vielmehr um eine angemessene Verteilung der von zwei Tierparks nicht erwarteten Einnahmen, als man sich auf eine von Bären einigte.

Der Anspruch auf Beteiligung an den Einnahmen wird nämlich durch einen Zuchtvertrag zwischen beiden Beteiligten begründet. Der sieht – so ein Bericht der Kieler Nachrichten vom 19.03.2008 S.15 – vor, dass das Eigentum an den je ungeraden Kindern dem Neumünsterraner Tierpark zustehe. Die entsprechende Zuchtvereinbarung sei auch üblich, so der o. g. Bericht.

Der Tierpark Neumünster hatte den Eisbären Lars dann auf vertraglciher Grundlage als Elternteil an die Berliner gegeben. Der Berliner Zoo und der Tierpark Neumünster konnten zu dem Zeitpunkt nicht die Knutomanie ahnen, die dann ausbrach…

Zudem soll der Tierpark Neumünster jederzeit Knut aus dem Zoo abholen können. Dies wird nun, nachdem der Hype um den kleinen Bären verflogen ist und der zu seinem ersten Geburtstag schon stattliche 150 kg wiegen soll, jedoch eher eine Hinweis sein, um der Forderung nach der finanziellen Beteiligung Nachdruck zu verleihen.

RA Siegfried Exner, Kiel – www.kanzlei-exner.de

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