Artikel-Schlagworte: „Second Life“

Zu einer Festnahme kam es in Japan. Dabei ging es – anders als die Überschrift zur Meldung vom 24.10.08 in der Computerbild vermuten ließ – nicht um eine reale Strafe für einen virtuellen Mord. Zwar hatte die Dame ihren „Online-Ehemann“ in ihrem virtuellen Leben, dem Multiplayer-Internet-Game MapleStory, getötet. Der Strafvorwurf richtete sich jedoch dagegen, dass sich die Verdächtige unberechtigterweise Zugang zum Account des Ex-Online-Partners verschafft hatte. Sie habe seine Zugangsdaten benutzt, um sich unter seinem Namen in das in Japan äußerst beliebte Onlinespiel MapleStory1 einzuloggen. nachdem sie zu Zeiten des Glcks in der Online-Ehe die Zugriffsdaten erhalten hatte, loggte sie sich später unter seinem Namen ein und löschte den Avatar des Verflossenen. wie es in der o. g. Meldung der Computerbild weiter heißt Laut drohen nach japanischem Recht bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe von rund 5000 Dollar in diesem Verfahren.

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Landgericht Köln, Urteil vom 21.04.2008, Az. 28 O 124/08 – Entscheidungen zu virtuellen Welten und Gegenständen in solchen Welten (`Second Life`) sind noch nicht allzu häufig. Vorliegend hat das LG Köln einen Antrag auf Untersagung der Verwendung eines virtuellen Kölner Doms wegen ausschließliche Nutzungsrechte per einstweiliger Verfügung zurückgewiesen. Die Streitparteien hatten zunächst im Bereich der Software-Erstellung und -Beratung zusammen gearbeitet und sich später zerstritten. Die Entscheidung ist hinsichtliche der zukünftigen Gestaltung von Kooperationsverträgen für Web-Projekte, Nutzungs- und Lizenzrechte an virtuellen Gegenständen und den Bereich der Rechtsdurchsetzung von Urhebern lesenswert.

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