Artikel-Schlagworte: „Telefonanruf“

04.02.2009 – Diesmal war der Anruf aus München. Warum ein Golfclub aus meiner Gegend über diese Marketingagentur werben läßt? Immerhin wurde mir für 3 Jahre eine attraktive Werbefläche im Eingangsbereich des Golfclubs angeboten. Kostenpunkt schlappe 1.900,- EUR. Eine Mitteilung über den Auftraggeber bekam ich – auf meine Anfrage, schließlich wollte ich durch den Anruf belästigt und gestört nun doch Beweismittel sichern – parallel per Fax. Der Anruf selbst war unbestellt, Geschäftsbeziehungen zum Golfclub oder der Werbefirma habe ich keine. Auf meinen Hinweis, der Anruf sei ein unzulässiger Werbeanruf bzw. „Cold-Call“, wurde ich belehrt: Man habe genügend Anwälte als Kunden. Einen Rechtsstreit würde man nicht scheuen.
Nun, so etwas nenne ich aggressive (Be-)Werbung um eine Abmahnung. Zur Erläuterung des Massenphänomens sei noch auf eine Pressemitteilung der Verbraucherzehtrale vom 28.01.2009 (Auszug) verwiesen:

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BVerwG, Urteil vom 30.10.2008, Az. 6 C 38.07 – Bei Telefonanschlüssen muss die Deutsche Telekom künftig die Wahl von günstig(er)en Telefonnummern erlauben. Eine entsprechende Anordnung der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat nun das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) bestätigt. Wegen einer beherrschenden Stellung für Festnetzanschlüsse und für Inlandsgespräche sei für diese Märkte die entsprechend Anordnung rechtmäßig. Telefonanbieter sind mittlerweile zunehmend dazu übergegangen, das Preismodell der so genannten „Preselection“ aufzugeben: Bei einer Preselection ist eine Einwahl über besonders günstige Telefonnummern – z. B. für Auslandsgespräche oder Anrufe aus dem Festnetz auf ein Handy – nicht ausgeschlossen.

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In einem Bericht der Comupterwoche online vom 24.10.2008 wird auf die neuen Abrechnungsregelungen der Bundesnetzagentur zum Einzelverbindungsnachweis (EVN) hingewiesen. Diese soll die Abrechnung von Datendiensten wie Internet-Verbindungen und SMS transparenter machen. In der Vergangenheit war es vielfach zu Doppelberechungen oder Abrechnung nicht in Anspruch genommener Dienstleistung gekommen.

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PM, Bonn, 17. Juni 2008 – Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit warnt vor einem falschen Datenschutzservice eines angeblichen Bundesamtes für Datenschutz, das Haushalte mit Werbeanrufen belästigt.
Das angebliche Bundesamt für Datenschutz teilt Betroffenen mit, Daten über sie im Internet gefunden zu haben. Danach wird ein Angebot unterbreitet, dass das angebliche Bundesamt für Datenschutz dieses unterbinden könne.
Natürlich nur für einen Betrag von 59 Euro.
Ein Bundesamt für Datenschutz gibt es nicht. Der Bundesbeauftragte hat Strafantrag gestellt.
PM, Nummer: 20/2008, Erscheinungsdatum: 17.06.2008

Der u. a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat  zu entschieden, dass ein unaufgeforderter Telefonanruf bei einem Gewerbebetrieb wettbewerbswidrig ist. Auch eine Anmeldung in einer Suchmaschine berehtigt nicht zu (weiteren) Werbeanrufen und stellt kein Einverständnis mit Anrufen dar, die u. a. für einen Wechsel zu einem kostenpflichtigen Eintrag / Account werben. Diesen Beitrag weiterlesen »

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