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vzbv, PM, 12.11.2009 – Abmahnungen des vzbv erfolgreich: Anbieter wollen beanstandete Klauseln nicht mehr verwenden – Datenschutz- und Vertragsregeln Sozialer Netzwerke werden verbraucherfreundlicher.
Die Anbieter Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ verpflichteten sich in Unterlassungserklärungen, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen nicht mehr zu verwenden. So verzichten Anbieter etwa künftig darauf, von Nutzern eingestellte Inhalte nach ihrem Belieben zu verwenden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte die sechs führenden Betreiber wegen zahlreicher Klauseln abgemahnt. “Wir werden den Anbietern auf die Finger schauen, wie sie ihre Verpflichtungen umsetzen”, so Vorstand Gerd Billen.
Der Artikel über die wohl prominenteste Business-Plattform in Deutschland, Xing in der FAZ vom 10.08.2008 unter der Überschrift “Die große Zeitvernichtungsmaschine” fiel deutlich und vernichtend aus: Ziel verfehlt, setzen, sechs! Von der Ankündigung der Business-Plattform geschäftliche Kontakte zu erleichtern oder auch nur zu fördern, hatte der Autor, Friedhelm Weidlich nichts bzw. nicht viel entdecken können. Welche konkreten Erwartungen er hatte und welche Kontaktversuche er unternommen hatte, darüber wird nicht viel berichtet. Dies hätte viel zur Nachvollziehbarkeit des Artikels beigetragen. Dennoch zeigt sich, dass die etablierten Medien nach der ersten Euphorie zunehmend kritisch über die Online-Produkte des Web 2.0 berichten. Dabei wird auch mangelnde Sensibilität mit den Nutzerdaten und dem Umgang mit den Nutzern selbst ebenfalls thematisiert.
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